Sichere Verbindung mittels E-Mail-Client

In den meisten Fällen werden die E-Mails über einen lokalen Clienten, wie Microsoft Outlook oder Mozilla Thunderbird vom Server geholt. Der Absender schickt seine E-Mail an über den Provider an seinen Mailserver, welcher sie an den Mailserver weiterleitet, auf dem der Empfänger sein Postfach eingerichtet hat. Der Empfänger kann die E-Mail nun abrufen oder direkt auf dem Server lesen, was mit Hilfe des IMAP geschieht. Damit man die E-Mails jedoch weltweit abrufen kann, muss man einige Einschränkungen des Datenschutzes in Kauf nehmen.

Die Verbindung zu dem Mailserver, kann von jedem Nutzer kryptografisch verschlüsselt werden. Dadurch wird auch sichergestellt, dass man mit dem richtigen Server verbunden wird. Thunderbird nutzt diese Funktion automatisch, wenn sie vom Mailserver angeboten wird. Allerdings können DSL Provider diese Funktion deaktivieren. Dafür muss nur die Meldung des Mail-Servers 250-STARTTLS überschrieben werden.

In Thunderbird kann die sichere Verbindung recht einfach eingestellt werden. Nach der Einrichtung eines neuen E-Mail-Kontos kann man unter Konten -> Server Einstellungen den gewünschten Server auswählen und bekommt einen Dialog angezeigt, auf welche Weise die Verbindung gesichert werden soll.  In den meisten Fällen wird TLS oder SSL unterstützt. Die meisten SMTP-Server bieten neben der TLS-Verschlüssellung für den Port 25 auch auf den Port 587 und 465 verschlüsselte Verbindungen an (submission, TLS und SMTP-SSL). Nutzt man TOR oder JonDonym, muss man die Verschlüsselung für diese Dienste verwenden, da diese den Port 25 in der Regel sperren und über diesen dann auch keine E-Mails mehr abgerufen werden können.

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